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Stadtrat

Ausbau der Wackenbergstraße kommt und weitere Bushaltestellen werden barrierefrei

von Julia Schepp

Der Stadtrat hat am Montag zwei wichtige Infrastrukturprojekte beschlossen. Neben dem Ausbau der Wackenbergstraße in Niedersimten wurde auch der barrierefreie Umbau weiterer Bushaltestellen auf den Weg gebracht.

Wackenbergstraße wird 2027 erneuert

Die Wackenbergstraße weist laut Stadtverwaltung einen schlechten baulichen Zustand auf und soll deshalb grundhaft erneuert werden. Der Ausbau betrifft den Abschnitt zwischen der Lothringer Straße und dem Wendehammer hinter Hausnummer 39. Auch die angrenzende Bushaltestelle sowie der Fußgängerüberweg in der Lothringer Straße sind Teil der Maßnahme.

Geplant ist der Ausbau von Fahrbahn, Gehwegen, Entwässerung und Straßenbeleuchtung auf einer Fläche von rund 2.950 Quadratmetern. Die Baukosten belaufen sich auf 1,3 Millionen Euro. Finanziert wird das Vorhaben größtenteils über wiederkehrende Beiträge (68 Prozent), der städtische Eigenanteil liegt bei rund 416.000 Euro. Bereits im Jahr 2026 sollen vorbereitende Arbeiten der Stadtwerke und des Abwasserbetriebs erfolgen. Der eigentliche Straßenbau ist für 2027 vorgesehen.

Bevor gebaut wird, ist eine Anliegerversammlung geplant, bei der die Entwurfsplanung vorgestellt und Anregungen aufgenommen werden sollen. Die Vergabe der Arbeiten erfolgt in öffentlicher Ausschreibung.

Fünf weitere Bushaltestellen auf dem Weg zur Barrierefreiheit

Im Bereich des öffentlichen Nahverkehrs setzt die Stadt die schrittweise barrierefreie Umgestaltung der Bushaltestellen fort. Fünf weitere Haltestellen sollen im Jahr 2026 modernisiert werden. Dabei werden bestehende Haltestellen zurückgebaut, neue Haltestellen mit taktilen Leitelementen angelegt und teilweise auch Wartehallen ersetzt.

Die Maßnahme kostet insgesamt 480.000 Euro. Davon übernimmt das Land Rheinland-Pfalz im Rahmen seiner Förderprogramme bis zu 250.000 Euro. Die Planungsleistungen sollen noch 2025 vergeben und die Fördermittel beantragt werden. Der Baubeginn ist für die zweite Jahreshälfte 2026 vorgesehen.

Mit den bislang umgesetzten Maßnahmen wurden bereits 22 Haltestellen vollständig umgebaut und 13 weitere nachgerüstet. Der aktuelle Ausbau orientiert sich an den Empfehlungen des Verkehrsverbunds Rhein-Neckar sowie am Leitfaden des Landesbetriebs Mobilität. Ziel ist eine einheitliche Gestaltung, die vor allem Menschen mit Mobilitäts- oder Sehbehinderungen eine bessere Orientierung ermöglicht.


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