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B10 Ausbau: Glöckner erhält Post vom Bundesverkehrsministerium

von psst!-Redaktion

Nachdem Befürchtungen aufgekommen waren, das Bundesverkehrsministerium könnte den weiteren Ausbau der B10 streichen, hat die SPD-Bundestagsabgeordnete Angelika Glöckner nun eine schriftliche Rückmeldung von Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) erhalten. Die Antwort enthält konkrete Hinweise zu anstehenden Maßnahmen und verweist zugleich auf bereits laufende Projekte entlang der Verkehrsader.

Minister signalisiert konkrete Maßnahmen

In dem Schreiben teilt der Minister mit, dass „in Kürze“ im Bereich der sogenannten Felsnase der unfallträchtige Kurvenbereich entschärft und eine Dreistreifigkeit ausgebildet werden solle. Darüber hinaus verweist Schnieder auf den bereits im Bau befindlichen Parkplatz bei Wilgartswiesen sowie auf den laufenden Abschnitt zwischen Landau und Godramstein. Ebenfalls erwähnt ist das kürzlich abgeschlossene Raumordnungsverfahren für den Abschnitt Annweiler Ost und Wellbachtal. Abschließend betont der Minister, dass die Festlegung im aktuellen Bundesverkehrswegeplan bestehe und ihm die Bedeutung der B10 für die Region bekannt sei.

Sorgen nach Ankündigungen aus Berlin

Die Nachfrage der Abgeordneten war vor dem Hintergrund jüngster Ankündigungen des Verkehrsministers erfolgt, einige Verkehrsprojekte prüfen oder streichen zu wollen. Direkt nach den Beschlüssen der Koalitionsspitzen waren Befürchtungen laut geworden, dies könnte auch den weiteren Ausbau der B10 betreffen. Glöckner, die sich nach eigenen Angaben seit ihrem Einzug in den Bundestag 2014 für den Ausbau einsetzt, hatte sich bei Verkehrspolitikern in Berlin erkundigt und sich anschließend mit der Bitte um eine schriftliche Klarstellung an den Minister gewandt.

Glöckner fordert sichtbare Fortschritte

Glöckner zeigte sich über die Einschätzung des Ministers zunächst zufrieden, mahnte jedoch Nachdruck an: „Ich denke es gab genug wohlklingende Worte. Es braucht jetzt endlich ein deutliches Zeichen, dass den Worten auch echte Taten folgen. Ich für meinen Teil, werde als Bundestagsabgeordnete den Prozess weiterhin eng begleiten. Es geht um eine gute Infrastruktur und darüber hinaus auch um eine Wertschätzung der Menschen in der Südwestpfalz“, heißt es in ihrer Stellungnahme.

Bedeutung für die Region und Ausblick

Für die Menschen in der Südwestpfalz ist die B10 eine zentrale Verkehrsachse. Die angekündigte Entschärfung des Unfallbereichs und die Dreistreifigkeit sollen die Verkehrssicherheit verbessern, die bereits laufenden Bauabschnitte tragen zur Entlastung bestimmter Strecken bei. Ob und wann die angekündigten Maßnahmen konkret umgesetzt werden, hängt nun von weiteren Planungsschritten und der zeitlichen Priorisierung im Ministerium ab. Glöckner hat angekündigt, den Fortgang weiterhin zu verfolgen, damit aus den Worten aus Berlin möglichst bald sichtbare Ergebnisse für die Region werden.


Titelbild:  Zur Verfügung gestellt unter der Creative Commons Attribution-Share Alike 4.0 International Lizenz durch Mstp77


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