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Biotonne richtig nutzen und Frostprobleme vermeiden
von psst!-RedaktionStrengere Vorgaben bei der Bioabfallentsorgung und winterliche Temperaturen stellen Haushalte derzeit vor besondere Herausforderungen. Sowohl die korrekte Trennung von Bioabfällen als auch der richtige Umgang mit der Biotonne bei Frost spielen eine wichtige Rolle, um reibungslose Leerungen und zusätzliche Kosten zu vermeiden.
Saubere Trennung spart Gebühren
Seit Mai vergangenen Jahres gelten verschärfte Anforderungen an die Qualität des eingesammelten Bioabfalls. Verunreinigungen führen nicht nur zu Problemen in den Verwertungsanlagen, sondern verursachen auch erhebliche Mehrkosten, die sich langfristig auf die Abfallgebühren auswirken können. Die Kreisverwaltung appelliert daher erneut an alle Haushalte, Bioabfälle sorgfältig zu trennen.
In den kommenden Wochen und Monaten werden verstärkt Kontrollen durchgeführt. Biotonnen, die deutlich falsch befüllt sind, können von der Leerung ausgeschlossen werden. Besonders im Fokus stehen dabei Störstoffe wie Kunststoff.
Plastik gehört nicht in die Biotonne
In der Biotonne sind keinerlei Plastiktüten erlaubt. Das gilt ausdrücklich auch für Tüten, die als biologisch abbaubar oder kompostierbar gekennzeichnet sind. Diese Materialien zersetzen sich in den Anlagen nicht ausreichend und gelten als Störstoffe. Empfohlen wird stattdessen die Nutzung von Papiertüten oder Zeitungspapier zur Sammlung von Bioabfällen im Haushalt.
Wenn Frost die Leerung verhindert
Die aktuell anhaltenden Minusgrade sorgen zusätzlich für Probleme bei der Abfallentsorgung. Gefrorene Bioabfälle lassen sich oft nicht vollständig aus der Tonne entleeren. Bleibt die Biotonne nach der Abfuhr teilweise gefüllt, ist der Inhalt meist festgefroren.
Um dem vorzubeugen, gibt die Umwelt- und Abfallberatung praktische Hinweise für die kalte Jahreszeit.
Tipps für eine frostfreie Biotonne
Damit es bei Minusgraden nicht zu Problemen bei der Leerung kommt, sollten Bioabfälle grundsätzlich locker in die Tonne eingefüllt und nicht festgedrückt werden. Feuchte oder nasse Abfälle können bei Frost in Zeitungspapier eingewickelt werden, da das Papier überschüssige Feuchtigkeit aufnimmt und so die Gefahr des Festfrierens verringert. Hilfreich ist es außerdem, den Boden der Tonne mit kleinen Zweigen, etwas Pappe oder zerknülltem Zeitungspapier auszulegen, um ein Anfrieren des Inhalts zu verhindern. Ein möglichst frostgeschützter Standort, etwa in der Garage, trägt ebenfalls dazu bei, dass die Abfälle nicht festfrieren. Die Biotonne sollte möglichst erst am Morgen des Abfuhrtages, spätestens bis 6 Uhr, an den Straßenrand gestellt werden. Sind die Abfälle bereits gefroren, kann versucht werden, sie vorsichtig mit einem langen Stock oder Spaten von der Gefäßwand zu lösen.
Ansprechpartner bei Problemen
Bei Fragen oder Schwierigkeiten rund um die Leerung der Biotonne helfen die Mitarbeiter der Abfallentsorgung unter der Service Telefonnummer 06331 240824 weiter.
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