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Ein Stück Südwestpfalz wächst nun im Reichstag
von psst!-RedaktionEin Stück Pfalz im Herzen Berlins: Der Bundestagsabgeordnete Florian Bilic hat bei einem Besuch mit Bürgerinnen und Bürgern aus seinem Wahlkreis Erde aus der Südwestpfalz in das Biotop der Bevölkerung im Berliner Reichstag eingebracht. Damit ist nun auch Boden aus dem Pfälzerwald und der Region rund um die Burg Nanstein Teil des besonderen Kunstwerks von Hans Haacke.
Symbol für Verbundenheit mit der Heimat
Seit dem Jahr 2000 sind Abgeordnete eingeladen, sich an dem Kunstprojekt zu beteiligen und Erde aus ihren Wahlkreisen in das Biotop zu streuen. Mit seiner kleinen Tochter und rund 50 Gästen aus der Heimat nahm Florian Bilic im Rahmen einer Bundespressefahrt an dieser Aktion teil.
„Für mich hat es große Bedeutung, dass jetzt ein Stückchen Heimat im Reichstag wachsen kann“, sagte Bilic. Seine Tochter durfte entscheiden, an welcher Stelle im Biotop die Pfälzer Erde verstreut wird. „Besonders freut mich, dass so viele Teilnehmende eine Hand voll Erde mitgebracht haben und so wirklich jede Verbandsgemeinde vertreten ist – von Rumbach bis zur Burg Nanstein.“
Ein lebendiges Kunstwerk
Das Biotop befindet sich im nördlichen Lichthof des Reichstags und trägt den Schriftzug „DER BEVÖLKERUNG“ – eine bewusste Anspielung auf die Inschrift „DEM DEUTSCHEN VOLKE“ über dem Westportal des Gebäudes. Es bleibt unangetastet und darf sich frei entfalten: Zwischen den mitgebrachten Böden wächst inzwischen ein kleines Ökosystem, in dem sich sogar ein Pfirsichbaum angesiedelt hat, der jedes Jahr Früchte trägt.
Zweimal täglich dokumentiert eine Kamera den Wandel des Biotops, sodass die Entwicklung über Jahre hinweg festgehalten wird. 528 Abgeordnete haben sich bislang an der Aktion beteiligt – jetzt auch mit einem sichtbaren Beitrag aus der Pfalz.
Titelfoto: Juri vom Endt
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