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Norbert Schmitz Messebauftragter der Gartenbahner Südwest

Kleine Züge, große Faszination am verkaufsoffenen Sonntag

von Andreas Petry

Die Gartenbahner Südwest laden zum Staunen und Träumen ein

Wenn sich am verkaufsoffenen Sonntag, dem 9. November, die Türen der Schlossgalerie zum Novembermarkt öffnen, schlägt das Herz vieler Eisenbahnfans höher. Denn im Obergeschoss verwandeln die Gartenbahner Südwest von 13 bis 18 Uhr die Fläche wieder in ein Miniaturparadies aus Schienen, Landschaften und liebevoll gestalteten Details. Dampfwolken, winzige Menschen und blinkende Bahnübergänge – hier erwachen Kindheitserinnerungen zum Leben.

„Pirmasenser Stories – psst!“ hat sich mit dem Messebeauftragten des Vereins, Norbert Schmitz, unterhalten. Er verrät, was Besucherinnen und Besucher am Sonntag erwartet und warum sich ein Abstecher unbedingt lohnt.

Beim Novembermarkt darf ein Riesenrad bei der Ausstellung nicht fehlen. Foto: Petry

Frage: Herr Schmitz, die Gartenbahner Südwest sind beim Novembermarkt mit ihrer Anlage im Obergeschoss der Schlossgalerie vertreten. Was erwartet die Besucher dort, worauf dürfen sich große und kleine Eisenbahnfans besonders freuen?

Antwort: Die Besucher erwarten zwei Großanlagen in Spur IIm und Spur I sowie eine Modellbahn in H0 und eine Anlage mit selbstfahrenden Autos, Bussen und Lkw auf ca. 400 m². Die Vereinsanlage der Gartenbahner Südwest hat mittlerweile eine Gleislänge von 70 Metern mit allen Nebenästen.

Einer der fiktiven Bahnhöfe auf der Anlage, Sipplingen. Foto: Petry

Frage: Gartenbahnen faszinieren Generationen – was macht für Sie persönlich die besondere Magie dieser Miniaturwelt aus, die Erwachsene genauso begeistert wie Kinder?

Antwort: Dass man sich seine Kindheitserinnerungen auf die Modellbahn holen kann und sich seine Traumwelt zum Eintauchen und Entspannen schaffen kann.

Bei Messen immer mit dabei: Norbert Schmitz. Hier hilft er mit dem Aufbau der Anlage in der Messehalle. Foto: Gartenbahner Südwest

Frage: Der Aufbau einer solchen Anlage ist aufwendig – wie viel Teamarbeit steckt eigentlich hinter so einem Ausstellungstag, und wie lange dauert es, bis die Züge in der Schlossgalerie fahren können?

Antwort: Es braucht viele Hände zum Aufbau. Im üblichen Messeeinsatz benötigen sechs Männer acht bis neun Stunden, bis alles steht, verkabelt ist und schlussendlich auch funktioniert. In der Schlossgalerie waren natürlich mehr Vereinsmitglieder beteiligt, und die Anlagen stehen ja schon seit letztem Jahr im Advent.

Die Liebe zum Details zeichnen die Anlagen der Gartenbauer aus. Hier ein Forstarbeiter mit Helm und Säge beim Arbeiten. Selbst die Sägespäne sind deutlich zu sehen. Foto: Petry

Frage: Für viele ist der Besuch bei Ihnen schon Tradition – warum lohnt es sich gerade diesmal, vorbeizuschauen, und was wünschen Sie sich von den Besucherinnen und Besuchern des verkaufsoffenen Sonntags?

Antwort: Ein Besuch lohnt sich immer, da man immer etwas Neues entdecken kann. Denn viele kleine Details sind ja bei einem Besuch nicht zu erfassen. Unsere Vereinsmitglieder freuen sich immer auf interessante Gespräche und natürlich auch auf anerkennende Worte für ihre Arbeit. Wenn diese Anerkennung dann noch in Form von Spenden in der Kasse spürbar wird, können wir auch weiterhin die Vereinsarbeit und unsere beliebte Ausstellung fortführen.


Titelbild: Norbert Schmitz Messebeauftragter der Gartenbahner Südwest e.V. (Foto: Gartenbahner Südwest)


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