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Neuer Sport- und Bewegungsraum für Kinder: Tennenplatz an der Robert-Schuman-Schule wird modernisiert
von Julia ScheppDer Tennenplatz an der Robert-Schuman-Grundschule gehört bald der Vergangenheit an: Staub, rutschiger Belag und verstopfte Abläufe werden ersetzt durch eine vielseitig nutzbare und kindgerechte Bewegungslandschaft. Ende letzter Woche stellten Oberbürgermeister Markus Zwick, Bürgermeister Michael Maas und André Jankwitz vom Garten- und Friedhofsamt die umfassenden Umbaumaßnahmen auf dem Schulgelände vor.

Tennenplatz soll die Lösung vieler Probleme sein
„Ich bin froh, dass wir nach vielen Jahren endlich eine tragfähige Lösung gefunden haben“, betonte OB Zwick zu Beginn des Termins. Der bisherige Platz sei nicht nur optisch und funktional unattraktiv gewesen, sondern habe auch ein erhöhtes Verletzungsrisiko geboten. Zudem gelangte durch den roten Belag regelmäßig Schmutz in das Schulgebäude – mit entsprechenden Reinigungsfolgen. Im Zuge der Neugestaltung entstehen auf rund 2.200 Quadratmetern nun vielfältige Sport- und Aufenthaltsbereiche. Zwick sprach von einem „wichtigen Beitrag zur Qualität der Ganztagsschule“, die bis 2026 in die volle Umsetzung gebracht werden soll.
Sportanlagen für vielfältige Nutzung
Bürgermeister Maas unterstrich, wie wichtig es sei, auch das Außengelände in die pädagogische Planung einzubeziehen: „Wir schaffen Platz und Angebote – nicht nur für den Unterricht, sondern auch für Bewegung, Rückzug und Spiel.“ Der neue Platz umfasst ein multifunktionales Kunststofffeld für Basketball und Handball mit Ballfangzaun, ein Soccerfeld mit Kunstrasen und Banden, drei 50-Meter-Laufbahnen, eine Weitsprunggrube, die auch für Wurf- und Volleyballtraining nutzbar ist, sowie eine Spielwiese für niedrigschwellige Bewegungseinheiten.

Schatten, Rückzug und Nachhaltigkeit
André Jankwitz stellte als Planverantwortlicher die genauen Maßnahmen im Detail vor – mit Plan in der Hand und technischer Präzision. Besonders wichtig sei die Beschattung: „Wir schaffen Aufenthaltsbereiche mit sogenannten Schülerports, das sind überdachte Zonen, die Schatten spenden und auch bei Regen Schutz bieten.“ Zusätzlich werden zehn große Ahornbäume gepflanzt – mit durchdachtem Wurzelraum und nachhaltiger Pflanztechnik. Auch das Thema Regenwasser wurde berücksichtigt: Eine Sickermulde verhindert künftig das Überschwemmen des Schulhofs bei Starkregen.

Fertigstellung im Herbst geplant
Zwei Fertiggaragen für mobile Spielgeräte, Allwetterwege für ganzjährigen Zugang sowie moderne Beläge und Begrünungen runden die Maßnahme ab. Die lärmintensiven Arbeiten sollen noch in den Sommerferien abgeschlossen werden. Die Gesamtmaßnahme kostet rund 600.000 Euro und wird mit 70 Prozent durch das Landesprogramm zur „Förderung von Ganztagsschulen“ bezuschusst. Läuft alles planmäßig, kann das neue Gelände im Laufe des Herbstes von den Schülerinnen und Schülern genutzt werden.
Titelbild: André Jankwitz, Markus Zwick und Michael Maas (von links nach rechts). Foto: Schepp
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