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Titelbild Gemeinschaftsgarten

„Pirmasens blüht auf“: Gärtnerinnen und Gärtner gesucht

von Lisa Flöser

Am Donnerstagabend, dem 5. März, fand im Begegnungszentrum Mittendrin in Pirmasens ein Infoabend zum geplanten Gemeinschaftsgarten entlang der Kaffeetreppe statt. Das Projekt bietet reichlich Möglichkeiten zur Eigeninitiative.

Eine grüne Oase mitten in der Stadt

Der Gemeinschaftsgarten soll das Glanzstück eines neu geschaffenen Pikoparks an der Kaffeetreppe werden, wie André Jankwitz und Birgit Deutschmann vom Garten- und Friedhofsamt Pirmasens erklären. Das erklärte Ziel liege darin, die Bürgerinnen und Bürger der Stadt zum Mitmachen zu animieren und so einen außergewöhnlichen Begegnungsraum zu schaffen.

Das Angebot richtet sich insbesondere an Menschen, die sich fürs Gärtnern begeistern, aber selbst in ihrer Stadtwohnung bislang keine Möglichkeit dazu haben. Gleichzeitig wird so ein Gegengewicht zu den vielen versiegelten Flächen innerhalb der Innenstadt geschaffen. Jankwitz und Deutschmann betonen auch den Wert, der ein solch artenreicher Garten nicht nur für die Artenvielfalt und Biodiversität habe, sondern auch für die Gesundheit der Menschen im Umkreis.

Pflanzensamen als kleines Geschenk für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Infoabends. Foto: Flöser

Unterstützung aus Berlin

Neben dem Garten- und Friedhofsamt Pirmasens ist auch die Humboldt-Universität Berlin an der Umsetzung des Gemeinschaftsgartens beteiligt. Im Rahmen der Studie HEBEDI (Healthy and Biodiverse Edible Cities) unterstützt die HU das Projekt finanziell und mit fachwissenschaftlicher Expertise. Geplant sind unter anderem Umfragen unter den teilnehmenden Gärtnerinnen und Gärtnern. Dies sei eine hervorragende Chance, so Deutschmann, Fachpersonen zu treffen, die sich mit dem Thema auskennen.

Workshop am 20. März entscheidet über die genaue Gestaltung

Bisher stehen nur die groben Rahmenbedingungen des Projektes fest, wie etwa die Größe des Gartens von rund 100 Quadratmetern. Ein Wasseranschluss vor Ort soll die Pflege später erleichtern.

Die genaue Ausgestaltung der Fläche dagegen ist den Gärtnerinnen und Gärtnern selbst überlassen. Im Sinne des Mottos „Essbare Stadt“ sind beispielsweise Hoch- und Flachbeete mit verschiedenen Gemüsesorten denkbar. Zur besseren Planung findet am 20. März ab 15.30 Uhr ein Workshop unter Leitung der HU statt, in dem ein endgültiges Gestaltungskonzept erarbeitet wird. Nach einer Begehung des Geländes um die Kaffeetreppe ist eine Arbeitsphase im Alten Rathaus vorgesehen. Pünktlich zu Beginn der Gartensaison soll dann ab April gegärtnert werden, mitmachen kann jeder ab 18 Jahren.


Titelfoto: Stadt Pirmasens / Uwe Jörg


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