- Beiträge
- Premierenlesung mit Peter Probst: Pirmasenser Kriminalfälle inspirieren neuen Roman

Premierenlesung mit Peter Probst: Pirmasenser Kriminalfälle inspirieren neuen Roman
von psst!-RedaktionIm Forum Alte Post stellt der Grimme Preisträger Peter Probst am Freitag, dem 6. März, seinen neuen Thriller „Am helllichten Tag“ vor. Der Kriminalroman greift eine wahre Begebenheit auf und führt in die Sechzigerjahre zurück, als in Pirmasens drei Kinder spurlos verschwanden. Die Fälle wurden nie aufgeklärt. Karten sind ab sofort im Vorverkauf in der Stadtbücherei erhältlich.
Spurensuche in der eigenen Vergangenheit
Im Mittelpunkt des Romans steht die junge Journalistin Toni. Als ihr Vater schwer erkrankt, kehrt sie in ihre Heimatstadt Pirmasens zurück. Doch sie kommt zu spät. In seinem Nachlass entdeckt sie einen rätselhaften Brief, in dem er eine Jahrzehnte alte Schuld eingesteht. Schnell wird deutlich, dass die Worte mit einer Verbrechensserie aus den Sechzigerjahren zusammenhängen. Drei Kinder verschwanden damals, die Ermittlungen blieben erfolglos.
Toni beginnt zu recherchieren und stößt auf immer neue Fragen. Welche Rolle spielte ihr Vater? Welches Geheimnis nahm er mit ins Grab? Und weshalb interessiert sich plötzlich die Polizei für ihre Familie? Als erneut ein Mädchen vermisst wird, droht die Vergangenheit die Gegenwart einzuholen.
Vom Drehbuchautor zum Romanautor
Peter Probst, 1957 in München geboren, ist seit Jahrzehnten als Autor für Film und Fernsehen tätig. Er schrieb unter anderem für „Tatort“ und „Polizeiruf 110“ und wurde für seine Arbeiten mit dem Adolf Grimme Preis ausgezeichnet. Neben zahlreichen Drehbüchern veröffentlichte er mehrere Romane, darunter die Krimis „Blinde Flecken“, „Personenschaden“ und „Im Namen des Kreuzes“.
Inspiration durch eine Pirmasenserin
Auf den historischen Fall aus Pirmasens stieß Probst durch Zufall. Gemeinsam mit Amelie Fried leitete er einen Workshop für Kreatives Schreiben auf Château d‘Orion im Südwesten Frankreichs. Das Landschloss aus dem 17. Jahrhundert gehört seit 2003 der gebürtigen Pirmasenserin Elke Jeanrond Premauer und ihrem Ehemann Tobias. Die frühere Dokumentarfilmerin und Hörfunkjournalistin berichtete ihm von den damaligen Entführungen. Probst begann daraufhin zu recherchieren und entwickelte aus dem Stoff den nun vorliegenden Roman.
„Am helllichten Tag“ erscheint am 26. Februar 2026 im Heyne Verlag.
Lesung mit Gespräch und Signierstunde
Die Premierenlesung beginnt am Freitag, dem 6. März, um 19.30 Uhr im Elisabeth Hoffmann Saal im Forum Alte Post. Einlass ist ab 19 Uhr, freie Platzwahl. Im Anschluss ist ein moderiertes Gespräch zwischen Publikum und Autor vorgesehen. Im Foyer kann das Buch erworben und signiert werden.
Eintrittskarten zum Preis von 14 Euro sind in der Stadtbücherei erhältlich. Reservierungen sind telefonisch unter 06331 842359 oder per E Mail an stadtbuecherei@pirmasens.de möglich.
Titelbild: Peter Probst. Foto: Dominik Rößler, penguin Random House Verlagsgruppe
Du willst mehr News aus Pirmasens? Abonniere jetzt kostenlos den Newsletter und erhalte die neusten Nachrichten aus der Stadt bequem ins Mail-Postfach. Einfach hier klicken: