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Sechs Fragen an die Kandidaten der Landtagswahl für den Wahlkreis Pirmasens: Steven Wink (FDP)

von psst!-Redaktion

Die Landtagswahl in Rheinland-Pfalz am 22. März 2026 wirft ihre Schatten voraus. Im Wahlkreis Pirmasens stellen sich mehrere Kandidaten zur Wahl. Wir haben ihnen sechs Fragen zu ihren Zielen, den Herausforderungen der Region und ihren politischen Schwerpunkten gestellt.

1. Stellen Sie sich kurz vor und schildern Sie, weshalb Sie für den Landtag kandidieren.

Mein Name ist Steven Wink, ich bin 41 Jahre alt, verheiratet und wir haben zwei Kinder. Wir leben in Pirmasens und seit 2016 bin ich Mitglied des Landtages, seit 2025 Fraktionsvorsitzender der FDP. In unserer Freizeit sind wir viel auf dem Sportplatz oder arbeiten im Garten. Ich kandidiere noch einmal für den Landtag, weil die FDP und ich in den letzten Jahren viel erreichen konnten und ich weiter Lösungen für die Menschen und die Region voranbringen möchte.


2. Welche eine konkrete Maßnahme wollen Sie in der kommenden Legislaturperiode für den Landkreis Pirmasens prioritär umsetzen?

Für Pirmasens möchte ich eine starke Gesundheitsversorgung. Darunter fällt die Schaffung von Rahmenbedingungen für eine weitere Stärkung des Krankenhauses, aber auch die Förderung der Niederlassung von Haus- und Fachärzten sowie die Stärkung der (Beleg-)Hebammen. Weiter will ich eine weit gedachte strategische Ausrichtung des Tourismus, um ein Konzept zu haben, das Menschen anzieht und in der Region hält. Auch setze ich mich für ein Konnexitätsprinzip auf Bundesebene ein, um den sozialen Haushalt der Stadt zu stärken. Hierzu zählt auch die Entlastung des Haushaltes durch eine Verbesserung der Finanzierung im Bereich Kita und Eingliederungshilfe.


3. Pirmasens steht, wie viele andere Kommunen, unter hohem finanziellem Druck. Welche Lösungen schlagen Sie vor, um diese langfristig finanziell handlungsfähig zu machen?

Ich setze mich für ein Konnexitätsprinzip auf Bundesebene ein, um den sozialen Haushalt, gerade im Bereich der SGB-Gesetzgebung, zu entlasten. Weiter bedarf es der Prüfung des Landeshaushaltes, um gerade Personalkosten bei Kindergärten oder der Eingliederungshilfe zu senken. Finanzielle Programme wie die der letzten Jahre haben Pirmasens mehrere 10-Millionen-Euro-Förderungen zugeführt. Diese will ich weiter in die Stadt Pirmasens ziehen. Genutzt werden können diese für die Stadtentwicklung, die Flüchtlingshilfe oder nötige Investitionen. Hier ist auch zu erwähnen, dass das Sondervermögen des Bundes, mit der Aufstockung durch das Land, gezielt investiert werden muss.


4. Wo sehen Sie aktuell den dringendsten Handlungsbedarf an den Schulen?

Zuerst natürlich in der baulichen Infrastruktur, welche unter anderem durch das Sondervermögen des Bundes und die Aufstockungen durch das Land vollzogen werden können. Aber auch Unterrichtseinheiten und Lerninhalte an sich sind auf Landesebene zu überprüfen. Unterricht sollte praxisbezogener werden, um auf das Leben vorzubereiten, und auch grundlegende Kenntnisse wie Schreiben, Lesen und Rechnen wieder stärken.


5. Ist die medizinische Versorgung im Landkreis Pirmasens aus Ihrer Sicht langfristig gesichert – ja oder nein? Wo besteht akuter Handlungsbedarf?

Handlungsbedarf besteht in der strategischen Ausrichtung des Krankenhauses hin zu einem medizinischen Campus. Ich stelle mir Pirmasens als Lehrkrankenhaus vor und setze mich hierfür auf Landesebene ein. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind auf einem super Weg, welcher weiter beschritten werden muss. In Bezug auf Niederlassungen strebe ich weitere Förderungen und die Verbesserung der Arbeitsbedingungen für Ärztinnen und Ärzte an, um diese für die Stadt zu gewinnen und hier zu halten.


6. Welches Thema im Landkreis Pirmasens hat für Sie persönlich oberste Priorität – und warum?

Oberste Priorität hat natürlich das Thema Wirtschaft und Arbeit. Die Ansiedlung von Unternehmen, auch durch die Verbesserung der digitalen und Straßeninfrastruktur (B10), steht im Vordergrund. Dies schafft Arbeitsplätze und belebt die Innenstadt. Hierzu zählt auch die Möglichkeit für die Stadt, Vorratsflächen zu entwickeln. Ein erster Schritt ist hier die Turbofläche, welche wir künftig aber als Standard brauchen.


Titelfoto: FPD-Fraktion Rheinland-Pfalz


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