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SPD Fraktion fragt nach Resilienz der Energieversorgung

von psst!-Redaktion

Die SPD Stadtratsfraktion hat eine umfangreiche Anfrage zur Resilienz der Energieversorgung in Pirmasens an Oberbürgermeister Markus Zwick gerichtet. Anlass ist unter anderem ein jüngster Stromausfall in Berlin infolge von Sabotage, der nach Ansicht der Fraktion die Verwundbarkeit kritischer Infrastrukturen verdeutlicht hat.

Fokus auf Stromnetze und Ausfallszenarien

Im Mittelpunkt der Anfrage steht die Stabilität und Widerstandsfähigkeit der Stromnetze. Die SPD möchte wissen, welche Unternehmen für die Stromversorgung auf den unterschiedlichen Netzebenen zuständig sind und ob aktuelle Risiko und Schwachstellenanalysen vorliegen. Zudem erkundigt sich die Fraktion nach möglichen Szenarien für kurz, mittel und länger andauernde Stromausfälle sowie nach technischen Möglichkeiten, um größere Ausfälle zu begrenzen.

Notfallvorsorge und kritische Infrastruktur

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Vorsorge für den Krisenfall. Gefragt wird unter anderem nach bestehenden Redundanzen im Stromnetz, nach stationären und mobilen Notstromaggregaten sowie nach der Absicherung kritischer Einrichtungen wie Kliniken, Feuerwehr, Polizei sowie der Wasser und Abwasserversorgung. Auch kommunale Notfallpläne bei Stromausfällen sind Teil der Anfrage.

Zusammenarbeit und Krisenmanagement

Darüber hinaus thematisiert die SPD die Zusammenarbeit zwischen Stadtverwaltung, Einsatz und Rettungskräften. Die Fraktion erkundigt sich nach gemeinsamen Übungen, klaren Zuständigkeiten und definierten Kommunikationswegen für den Fall, dass Telefon und Internet eingeschränkt oder nicht verfügbar sind. Auch die Führungsstruktur in einem großflächigen Krisenfall steht im Fokus.

Information der Bevölkerung

Ein weiterer Punkt ist die Information der Bevölkerung im Ernstfall. Die SPD möchte wissen, über welche Kanäle Bürger informiert werden sollen und ob vorbereitete Verhaltenshinweise existieren. Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei vulnerablen Gruppen wie älteren Menschen, Pflegebedürftigen sowie Einrichtungen des Gesundheitswesens.

Diskussion in der nächsten Stadtratssitzung

Die SPD Stadtratsfraktion hat beantragt, die Anfrage in der nächsten Sitzung des Stadtrates am 9. Februar zu behandeln. Ziel ist es, im Rahmen der Sitzung einen transparenten Überblick über den aktuellen Stand der Krisenvorsorge zu erhalten und mögliche Handlungsbedarfe im Bereich der kommunalen Resilienz zu diskutieren.


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