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Stadt bekämpft Eichenprozessionsspinner mit biologischer Methode

von psst!-Redaktion

Die Stadt Pirmasens setzt im Kampf gegen den Eichenprozessionsspinner verstärkt auf vorbeugende Maßnahmen. Ab heute, Donnerstag, dem 23. April 2026, werden Bäume auf Schulhöfen, Spielplätzen und in Kindergärten behandelt.

Ein beauftragtes Spezialunternehmen besprüht die betroffenen Eichen mit einem feinen Nebel aus einem biologischen Mittel. Dieses basiert auf Bakterien und gilt als unbedenklich für Menschen und Haustiere. Die Behandlung sorgt dafür, dass die Raupen ihre Nahrungsaufnahme einstellen und absterben.

Die Maßnahme erfolgt präventiv, um eine weitere Ausbreitung frühzeitig einzudämmen. Die betroffenen Einrichtungen wurden im Vorfeld informiert.

Gesundheitsrisiko durch Raupenhaare

Der Eichenprozessionsspinner stellt eine ernsthafte Gefahr für Menschen und Tiere dar. Die feinen Brennhaare der Raupen können Hautreizungen, allergische Reaktionen und Atembeschwerden auslösen. Auch alte Nester bleiben über längere Zeit hinweg gefährlich.

Meldung von Nestern erwünscht

Die Stadt bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Wer Nester auf öffentlichen Flächen entdeckt, sollte den Standort umgehend dem Garten- und Friedhofsamt melden. Die Beseitigung erfolgt dort durch speziell geschulte Mitarbeiter, die die Nester mit geeigneter Technik entfernen.

Auf privaten Grundstücken sind die Eigentümer für die Bekämpfung verantwortlich. Aufgrund der gesundheitlichen Risiken rät die Stadt dringend davon ab, selbst tätig zu werden. Stattdessen sollten Fachfirmen beauftragt werden.