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Stadtwerke kündigen erneute Preissenkungen an
von psst!-RedaktionDie Stadtwerke Pirmasens geben ihren Kunden zum Jahreswechsel erneut positive Signale: Zum 1. Januar 2026 werden sowohl die Strom- als auch die Gaspreise gesenkt. Möglich wird dies durch die konsequente Anwendung der langfristigen Beschaffungsstrategie des Unternehmens, die es erlaubt, vom gesunkenen Preisniveau an den Großhandelsbörsen zu profitieren.
Vorteile werden an die Kunden weitergegeben
In den kommenden Tagen erhalten die Kunden entsprechende Schreiben. Die erzielten Einsparungen werden vollständig weitergereicht – ein Schritt, der laut Geschäftsführer Dörr bewusst frühzeitig vorbereitet wurde. Auch die gesetzlich bestimmten Änderungen bei den Netzentgelten im Strombereich spielen eine Rolle: Durch einen Zuschuss an die Übertragungsnetzbetreiber sinken diese im kommenden Jahr. Trotz der späten Entscheidungen des Bundestags seien die neuen Vorgaben rechtzeitig eingearbeitet worden, um die Preisfristen einzuhalten und die Entlastungen schnell umzusetzen.
Herausforderungen im Strombereich bleiben bestehen
Trotz der erfreulichen Entwicklung gibt es laut Stadtwerken auch Belastungen. Erneut steigende gesetzliche Umlagen im Strombereich sorgen für zusätzlichen finanziellen Druck. Zwar übernimmt der Staat seit Mitte 2022 die Finanzierung der EEG-Umlage aus dem Klima- und Transformationsfonds, doch die übrigen Umlagen steigen weiter an. Dies zeige, so die Einschätzung der Stadtwerke, dass der Weg zur Klimaneutralität noch lang ist. Zudem kommen mit der Kommunalen Wärmeplanung weitere Aufgaben auf das Unternehmen zu.
Gaspreise sinken ebenfalls
Neben Strom wird auch Gas günstiger. Einsparungen in der Beschaffung sowie der Wegfall der staatlichen Gasspeicherumlage ermöglichen eine Preissenkung, trotz steigender Netzentgelte und höherer CO₂-Kosten. Auch hier wird auf die langfristigen Herausforderungen hingewiesen: Der bundesweite Kurs in Richtung Klimaneutralität mache erhebliche Investitionen in Netze und Erzeugungsanlagen notwendig, die sich künftig in den Endverbraucherpreisen niederschlagen werden.
Deutliche Entlastung für Verbraucher
In den verschiedenen Tarifen wirken sich die Einsparungen wie folgt aus:
- Strom: rund 7 Prozent weniger in der Grundversorgung, etwa 9 Prozent weniger in Sonderverträgen
- Gas: rund 4 Prozent weniger in der Grundversorgung, etwa 6 Prozent weniger in Sonderverträgen
Über alle Tarife hinweg bedeutet dies eine Preissenkung von 3,21 Cent pro Kilowattstunde (brutto) beim Strom und 0,65 Cent pro Kilowattstunde (brutto) beim Gas. Nach den turbulenten Jahren der Energiekrise sei dies bereits das zweite Jahr in Folge, in dem die Stadtwerke die Preise reduzieren können.
Zufriedenheit im Aufsichtsrat
Auch Michael Maas, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Stadtwerke Versorgungs GmbH, bewertet die Entwicklung positiv. Das Unternehmen arbeite mit Nachdruck an allen zentralen Themen der Energieversorgung, um den Kunden auch künftig stabile Strukturen und zuverlässige Produkte bieten zu können. Für den Moment aber stehe die erfreuliche Nachricht der erneuten Preissenkung im Mittelpunkt.
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