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Vortrag im Carolinensaal: Jazz zwischen Mythos und Geschichte
von psst!-RedaktionDie Volkshochschule Pirmasens widmet sich am Mittwoch, dem 22. April, einem besonderen Kapitel der Musikgeschichte. Im Rahmen ihrer Reihe zu den 1920er-Jahren steht der Jazz im Mittelpunkt eines Vortrags im Carolinensaal.
Ein Musikstil im Wandel der Zeit
Unter dem Titel „Jazz und Freiheit: Die wilden Zwanziger im Takt der Moderne“ beleuchtet Referent Wolf Kampmann die Entwicklung des Jazz nach dem Ersten Weltkrieg. Die damals noch junge Musikform gelangte aus den USA nach Europa und traf dort auf ganz unterschiedliche gesellschaftliche Bedingungen.
Der Vortrag geht dabei auch der Frage nach, welche Geschichten über den frühen Jazz tatsächlich der Wahrheit entsprechen und welche eher Legenden sind. Themen sind unter anderem die Ursprünge des Jazz in New Orleans, die ersten Schallplattenaufnahmen, die Verbreitung in Deutschland sowie die Entstehung der Improvisation.
Referent mit umfassender Expertise
Wolf Kampmann gilt als ausgewiesener Kenner der Jazzszene. Nach einem Studium der Bibliothekswissenschaft arbeitete er zunächst an der Akademie der Künste der DDR, bevor er sich als freier Journalist auf Musik spezialisierte. Er ist unter anderem für die Süddeutsche Zeitung, Deutschlandradio und das Magazin Jazzthing tätig und lehrt Jazzgeschichte am Jazz-Institut Berlin. Als Autor mehrerer Fachbücher wurde er 2015 mit dem Preis für deutschen Jazz-Journalismus ausgezeichnet.
Anmeldung erforderlich!
Die Veranstaltung beginnt um 18.30 Uhr im Carolinensaal in der Buchsweilerstraße 15. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist jedoch erforderlich. Diese ist telefonisch unter 06331 213647 oder per E-Mail an volkshochschule@pirmasens.de möglich.