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Was läuft in Pirmasens an Heiligabend? Unsere Umfrage zu Weihnachtsliedern
von Andreas PetryDie Erinnerungen an frühere Zeiten bis hin zur Kindheit spielen eine große Rolle bei den Antworten der kleinen Umfrage von Pirmasenser Stories zu „Heiligabend“. Wir wollten nämlich wissen: Was ist Ihr Lieblingsweihnachtslied? Dazu hat unser Mitarbeiter Andreas Petry nicht nur der Stadtspitze mit OB Markus Zwick, Bürgermeister Michael Maas und dem Beigeordneten Denis Clauer auf den Zahn gefühlt. Auch von den beiden Dekanen der Pirmasenser Kirchen, Ralph Krieger und Johannes Pioth, sowie dem Kirchenmusikdirektor Maurice A. Croissant wollten wir wissen, welches Weihnachtslied an erster Stelle steht. Hier sind die Antworten der Befragten:
OB Markus Zwick, Oberbürgermeister der Stadt Pirmasens:
Mein Lieblingsweihnachtslied ist das Lied „Stille Nacht“. Das Lied „Stille Nacht“ ist für mich das Weihnachtslied schlechthin, weil es von der Geburt Jesu Christi handelt, die wir ja an Weihnachten feiern.
Es erinnert mich an meine frühe Kindheit und den Heiligabend im Kreise meiner Familie. Am Heiligabend haben meine Eltern, meine Schwester, meine Großeltern und ich regelmäßig Weihnachtslieder gesungen. Dazu haben meist unsere Jagdhunde geheult.

Bürgermeister Michael Maas, Bürgermeister der Stadt Pirmasens:
Klassisch: „Stille Nacht, heilige Nacht.“ Hier verbinde ich viele Erinnerungen an meine Kindheit zur Weihnachtszeit (Kita und Schule).
Neuzeit: „The Power of Love“ von Frankie Goes to Hollywood – Gänsehaut, wenn es im Radio kommt und mein Verlangen, es über Siri ganz laut aufzudrehen. Hier bin ich durch die Musikvideos auf MTV und später Viva in den 1980er-Jahren geprägt.
Denis Clauer, Beigeordneter der Stadt Pirmasens:
Mein Lieblingslied an Weihnachten ist „Oh du Fröhliche“. Es fasst in wenigen Worten zusammen, worum es bei Weihnachten geht. Zudem hat es einen unverkennbaren festlichen Klang.
Kirchenmusikdirektor Maurice A. Croissant:
„Es ist ein Ros entsprungen.“ Hier werden Kindheitserinnerungen mit der Blockflöte wach. Mit diesem Lied habe ich schon früh bei Gottesdiensten mitgespielt und war eingebunden. Das waren für mich bei diesem Lied Schlüsselmomente.
Dekan Ralph Krieger, Protestantischer Kirchenbezirk Pirmasens:
Es ist das Lied „Fröhlich soll mein Herze springen“ (EG 36).
Der Text von Paul Gerhardt aus dem 17. Jahrhundert (12 Strophen als Parallele zu den 12 Jüngern Jesu, den 12 Stämmen des Alten Israel) ist eine theologische Grundlagenbestimmung zu Weihnachten. Da ist ganz viel drin, was es aus christlicher Sicht zu sagen gibt.
Besonders bemerkenswert finde ich den Anfang: „Fröhlich soll mein Herze springen…“ Denn: Weihnachten und der gesamte christliche Glaube darf wirklich fröhlich machen. Leider vergessen wir das viel zu oft.
Die Melodie von Johann Crüger ist für mein Empfinden eine gelungene, gleichsam kongeniale musikalische Inszenierung des Inhalts und des Anlasses: besinnlich-fröhlich, sehr feierlich und mit leichten Jubelruf-Attitüden, um das Kind in der Krippe nicht zu erschrecken.

Dekan Johannes Pioth, Pfarrei Seliger Paul Josef Nardini Pirmasens:
Mein Lieblingsweihnachtslied ist „Nun freut euch, ihr Christen“. Dieses Lied ist von der Melodie her sehr festlich, und ich verbinde es mit schönen Erinnerungen an Weihnachtsgottesdienste.
Das Weihnachtsgeschehen und die Weihnachtsmystik werden beschrieben, und auch die Anbetung der Hirten sowie die Lichtsymbolik spiegeln sich in diesem Lied wider.
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